Um es mit Max Frisch zu halten:

„Krise ist ein produktiver Zustand. Man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen.“

Eine Kapitalanlage mit Optimismus zu sehen, ist keine Frage des persönlichen Standpunktes, sondern der Information. Ängstlichkeit entsteht meist aus einem Informationsdefizit heraus.

Visibilität durch Präsenz in den Medien und in der Öffentlichkeit ist für die Finanzbranche das geeignete Marketinginstrument, Vertrauen aufzubauen oder wieder her zu stellen.

Beinahe zwei Drittel der Deutschen haben seit der Finanzkrise „wenig oder kaum Vertrauen“ zum Gebaren der Banken (Untersuchung Demoskopie Allensbach im Auftrag der FAZ, 2008).

Nur 25 Prozent der vom Forschungsinstitut forsa im Jahr 2008 befragten Verbraucher gaben an, „den Rat ihrer Bank zu suchen, wenn es um die persönliche Finanzplanung geht“. Zum Vergleich: 2007 waren es noch 38 Prozent.

 

Der richtige Blickwinkel bestimmt die Richtung der Mundwinkel.

Hingegen 47 Prozent der Befragten trauen einem unabhängigen Finanzberater am ehesten zu, dass er „ihre finanzielle Situation am besten durchleuchtet und dementsprechend Vorschläge unterbreitet“.

Gerade jetzt haben antizyklische Kommunikationsmaßnahmen große Erfolgschancen, Ihre besonders in der Finanzbranche so wichtige Reputation zu erhöhen.